Barbara Schneider
Lebenslauf:
geboren am 2. August 1946 in Barsinghausen (bei
Hannover),
Realschulabschluss, Ausbildung in der
Finanzverwaltung, Abschluss als Finanzwirtin.
1969 Heirat mit H.-Jürgen Schneider, Umzug nach Gadderbaum und Versetzung nach Bielefeld.
1972 Geburt einer Tochter in Gadderbaum,
1975 Geburt eines Sohnes in Bielefeld.
Beide Kinder wurden im gleichen Kreißsaal
im Krankenhaus Gilead geboren.
Zwischen den Geburtsterminen lag die Gebietsreform
vom 1. Januar 1973.
Beschäftigt beim Finanzamt Bielefeld-Außenstadt
(bis 31. Dezember 2009), bis 30. Juni 2008 Personalratsvorsitzende.
Stellvertretendes Mitglied im Bezirkspersonalrat
der Oberfinanzdirektion Münster (bis 31. Dezember 2009).
Engagement:
Vorstandsmitglied der SPD Gadderbaum.
seit 1999 Mitglied in der Bezirksvertretung Gadderbaum
Stellvertretende Vorsitzende des Bezirksvorstands des ver.di Bezirks Bielefeld/ Paderborn für den Fachbereich 6 (Bund-Land) (bis 31. Dezember 2009)
Stellvertretende Vorsitzende im AsF-Unterbezirksvorstand der SPD Bielefeld.
Freizeitbeschäftigungen in verschiedenen
Lebensabschnitten:
- Als Jugendliche sportliche Versuche u.a. in
Sportverein (Schwimmen, dann Handball) im Heimatort
- Mitglied im Mandolinenorchester des Touristenvereins
"Die Naturfreunde" in Barsinghausen (60er Jahre) mit Gitarre
- Mitarbeit in der evangelischen Jugend, u.a.
im Landesjugendkonvent in der Landeskirche Hannover (bis 1969)
- Ausbilderin in Erster Hilfe bei der Johanniter-Unfall-Hilfe
Hannover und dann in Bielefeld (bis 1982)
- Schulpflegschaftsvorsitzende der Martinschule
Bielefeld- Gadderbaum (in den 80er Jahren)
- (erfolgreiche) Kandidatin in der Fernsehsendung
"Alles oder Nichts" mit dem Thema "Ludwig XIV" (1980/ 1981)
- Mitarbeit im Büchereiteam der ev. luth.
Martinigemeinde in Gadderbaum (seit 1998)
Hobbies:
Lesen (Reiseliteratur, Krimis, Geschichte, Comics, Harry Potter, Rezepte, Belletristik , Sachbücher).
Reisen, am liebsten selbst planen (Städtereisen, Studienreisen, Camping in Frankreich, Segeln) und dabei fotografieren.
Musik von Klassik über Jazz bis Rock, je nach Stimmung.
Amateurfunklizenz (DF6XO).
Theater-, Museums- und Kleinkunstbühnenbesuche.
Immer wieder gerne feiern und diskutieren mit Freundinnen und Freunden.
Und fast unverzichtbar: Eine Zeitung zum Frühstück!
Lieblingssprüche:
Ø "Die Freiheit des Einen beginnt dort,
wo die Freiheit des Anderen aufhört." Rosa Luxemburg
Ø "Wenn ein Tag mit 24 Stunden nicht
reicht, nehme ich die Nacht zu Hilfe." Bismarck
Ø "Der Friedhof ist voller Leute, ohne
die die Welt nicht leben konnte." Irisches Sprichwort
Was gefällt mir an Bielefeld?
Eine Stadt mit viel Grün. Eine fleißige
Stadt. Eine Stadt mit viel Kultur, im Kleinen und im Großen. Eine
Stadt, in der nett anzusehende, modisch gekleidete Menschen zu sehen sind.
Eine Stadt, die brummt, wenn man richtig hinhört. Eine lebenswerte
Stadt.
Und an Gadderbaum?
Gadderbaum ist einfach unvergleichlich:
Das Miteinander von Menschen der unterschiedlichsten
Begabung, Berufung und Lebensfreude.
Der Stadtteil inmitten des Teutoburger Waldes.
Die wunderbare Achse Tierpark Olderdissen, Johannistal,
Botanischer Garten, Johannisfriedhof, Sportpark Gadderbaum, Bohnenbach-
Aue, Japanischer Garten, Hallelujah- Steinbruch.
Geschichtliche Zeugnisse: Bauernhausmuseum,
Gedenksteine auf dem Johannisberg, jüdischer Friedhof, Bethelpforte,
Alt-Ebenezer, Gaskugeln, Salem, Teutoburger Waldheim.
Wenn man dann noch die Geschichte Bethels, die
Industriegeschichte an der Artur-Ladebeck-Straße, die Entwicklung
der einzelnen Wohngebiete und ihrer Bewohner (Johannistal, Botanischer
Garten, Haller Weg, Bethel, Eggeweg) einbezieht, stellt man fest, dass
hier eine Komprimierung von Geschichte zu erleben ist.
Meine politischen Ziele:
Da niemand allein auf der Welt ist, müssen
wir unser Umfeld so gestalten, dass alle das Leben lebenswert finden und
niemand am Leben verzweifelt.
Politik muss mit Augenmaß gemacht werden,
damit sich alle, die es möchten, in unserer Gesellschaft wiederfinden.
Toleranz ist mir wichtig und die Liebe zu meinem Nächsten. Man muss
aber auch über den Tellerrand hinaussehen und grundsätzlich müssen
Starke den Schwachen helfen. Das Unwort der neuen Zeit ist für mich
"Shareholder Value".
Bezogen auf Bielefeld möchte ich helfen,
dass die Bezirke gestärkt werden. Gerade in einem größer
werdenden Europa erhält die Nachbarschaft wieder Gewicht.
Außerdem muss sich eine Stadt um die Sorgen
und Nöte ihrer Bürger kümmern und entsprechende Vorsorge
treffen. Nicht jede moderne Idee ist gut für ein gewachsenes Gemeinwesen.
Aber auch nicht jede Tradition ist gut!
Ich meine, dass man sich ständig fragen
muss, ob der eingeschlagene Weg der richtige ist. Aber wenn man festgestellt
hat, dass es die richtige Richtung ist, muss man beharrlich auf dem Weg
bleiben. Dazu gehört der Zwang zum Sparen. Wie müssen die ostwestfälische
Bescheidenheit pflegen. Wir sind hier nicht New York, Rio, Tokio! Wir sind
in Bielefeld mitten in Ostwestfalen! Und das ist auch gut so!
Nach der Kommunalwahl 2004:
Mitglied in der SPD- Fraktion der Bezirksvertretung Gadderbaum.
Seit 1. November 2006 Ratsmitglied (SPD- Fraktion).
Mitglied und stellvertretendes Mitglied in verschiedenen Ausschüssen.
26. April 2007 - 20. Oktober 2009
Bezirksvorsteherin in Gadderbaum.
Nach der Kommunalwahl 2009:
Mitglied in der SPD- Fraktion der Bezirksvertretung Gadderbaum.
Mitglied im Stadtrat von Bielefeld
- stellvertretenede Vorsitzende
des Betriebsausschusses Bühnen und Orchester
- Sprecherin der SPD- Fraktion
im Sozial- und Gesundheitsausschuss
- Mitglied im Kulturausschuss
- beratendes Mitglied im Beirat
für Behindertenfragen
- stellvertretendes Mitglied
in folgenden Aussschüssen:
Finanz-
und Personalausschuss,
Betriebsausschuss
Immobilienservicebetrieb,
Bürgerausschuss,
Rechnungsprüfungsausschuss